Jahresbericht 1975

Sehr geehrte Sportfreunde liebe Sportlerinnen und Sportler!

Der Jahreswechsel gibt uns die willkommene Gelegenheit, Ihnen einen kurzen Überblick über die sportliche Tätigkeit und das Vereinsgeschehen zu geben, und zugleich auch auf unser 10-jähriges Bestandsjubiläum, welches wir in diesem Jahr begehen, hinzuweisen.

Die DSG-Maria Elend kann mit Recht von sich behaupten, eines der führenden Leichtathletikzentren Kärntens zu sein. Unter der Leitung von Obmann Josef MÜLLER entstand im Rosental, dank der Aufbauarbeit, die er mit seinem Team geleistet hat, ein Musterbeispiel, wie man aus einem ländlichen Verein mit begrenztem Sportlerpotential einen Spitzenverein aufbauen kann.

Unser Verein hat 3 Sektionen: Leichtathletik, Schi fahren und Badminton.

Die beiden letzten Sparten können auf keine überwältigenden sportlichen Erfolge hinweisen, dafür zählt aber unsere Leichtathletiksektion zur österreichischen Spitze.

Derzeit umfasst die LA-Sektion 22 Aktive, die im ständigen Training stehen.
In der heurigen Saison nahmen wir an folgenden Veranstaltungen teils Kärntner Geländelauf,-Schüler-, Jugend- und Juniorenmeisterschaften, Kärntner Meisterschaften der Allgemeinen Klasse, weiters an den österreichischen Geländelauf-, Schüler-, Jugend- und Juniorenmeisterschaften, österreichischen Meisterschaften der Allgemeinen Klasse, weiters an 16 Geländeläufen, 28 Meetings, davon 8 internationale (BRD, Jugoslawien und Italien).

Bei den Kärntner Meisterschaften wurden folgende Ergebnisse erbracht;
6 erste Plätze, 9 zweite, 6 dritte, 9 vierte, 7 fünfte und 7 sechste.

Bei den österreichischen Meisterschaften
2 erste, 3 zweite, 2 dritte und 2 vierte Plätze, 1 fünfter und 1 sechster Platz.

Aushängeschild unseres Vereines ist die österreichische Junioren-Geländelaufmeisterin und Rekordhalterin über 1500m und 3000 m, Anni KLEMENJAK. Ihr größter Erfolg in dieser Saison gelang ihr am 5. Juli in München auf dieser 3000m-Strecke, wo sie den österr. Rekord über diese Distanz auf die “Traummarke” von 9,52,4 min. stellte. Mit dieser Zeit blieb sie als erste Österreicherin unter der Zehnminutengrenze. Nach zweimaliger Verbesserung des österr. Junioren-Rekordes über 1500m gelang ihr noch eine weitere Bestleistung. Beim inter. Susi-Lindner-Gedächtnismeeting in Linz am 15. August lief sie neuen öster. Rekord in der Allgemeinen Klasse über 1500m in 4,30,2 min.

Bei den Mädchen erreichten noch folgende Athletinnen schöne Ergebnisses Gabi REICHMANN, Regina MIKULA, Heidi SMOLLE, Elfriede SOBE und Gabi OBILTSCHNIG.

Bei den männlichen Athleten wären besonders hervorzuheben; Franz PETSCHNIG, Albert GITSCHTHALER, Hermann SOBE, Adi MELCHER und Michael HALLEGGER. Franz PETSCHNIG zählt über die Distanzen von 800m und 1500m bereits zu den besten österr., Jugendlichen. Etliche Male trug sich auch Hermann SOBE, der für die kommende Saison viel verspricht, in die Siegerlisten ein. Hauptproblem unseres Vereines ist neben dem finanziellen Engpass das Fehlen einer LA-Anlage im Rosental, so dass hauptsächlich auf Wiesen und abgelegenen Straßen trainiert werden muss. Wir hoffen, Ihnen damit eine kleine Information gegeben zu haben und verbleiben mit sportlichen Grüßen.

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